Kategorie: Notizen

  • Wo grub C.M. Hutschenreuther seine erste Porzellanerde?

    In dem Gesuch vom 10. Sept. 1816 an die Regierung des Mainkreises in Bayreuth weisen die Gesellschafter C.M.Hutschenreuther und Christian P. Aecker u.a.darauf hin, dass „…die Distrikte Hohenberg, Röthenbach, Kodigenbibersbach, Bergnersreuth, Oschwitz und Göpfersgrün den zur Errichtung einer Porzellanfabrik ausdauernden Thon- und Feldspath-Erde liefern koennen“. (StABam K 3 – FVI a Nr. 3812 I) Später wird…

  • Rohstoffe zur Porzellanherstellung: Kaolin-Vorkommen

    Bei der Beschaffung von Rohstoffen legte C.M.Hutschenreuther im Interesse der Unabhängigkeit von Anfang an großen Wert auf den Besitz eigener Porzellanerdegruben. Vorhandene Kaolinvorkommen am Steinberg waren letztlich ausschlaggebend zur Gründung (1814) seiner Fabrik in Hohenberg. In einem Attest vom 6.12.1836 bestätigt das Kgl. Bergamt Wunsiedel dem Hutschenreuther, daß „…dieser seit 1820…namentlich am Steinberg bey Kothigenbiebersbach,…

  • Der Ziehbrunnen in der Hohenberger Burg

    Die Trinkwasserversorgung der Burgbesatzung erfolgte im Mittelalter sicherlich über das in Zisternen aufgefangene Regenwasser. In niederschlagsarmen Zeiten konnte der Wasservorrat jedoch schnell verbraucht sein. Auch war es wichtig, im Belagerungsfalle auf ausreichende Wasserreserven zurück greifen zu können. Man war also fortwährend bestrebt, von dem in steinernen oder gemauerten Behältnissen (Zisternen) zum Sammeln des von den…

  • Der Beschuss der Stadt Hohenberg a.d. Eger vom 20. bis 25. April 1945

    Kriegssende vor 80 Jahren:Der Beschuss der Stadt Hohenberg a.d.Eger vom 20. bis 25. April 1945. erlebt und niedergeschrieben von einer Hamburger Schülerin Nach der Hamburger Bombenkatastrophe am 24./25. Juli 1943 – damals kamen ca. 40.000 Menschen ums Leben – wurden zahlreiche Schulen der Hansestadt geschlossen und ganze Schulsysteme evakuiert. Die Oberschule für Mädchen (OfM) in…

  • Sparkasse Hohenberg a.d. Eger (1875 – 2015)

    Die Hohenberger Bevölkerung und ihre Gemeindevertretung erkennen schon frühzeitig die Notwendigkeit einer eigenen Sparkasse. Folglich beschließt der Magistrat am 13. April 1874, die Gründung einer Kasse zu veranlassen. „Allenfallsige Überschüsse sind für wohltätige Zwecke, insbesondere für einen Spitalaufbaufonds anzusammeln“, so heißt es u.a. im Sitzungsprotokoll. Grundgedanke der Sparkassengründung ist sicherlich wie auch anderswo, der Bevölkerung die Möglichkeit einer verzinslichen…

  • Die Familie von Oberförster Johann Ludwig Ernst Reuß (Reiß), Schwiegereltern von Karl Magnus Hutschenreuther

    Johann Ludwig Ernst Reuß, Oberförster. Dieser ist um 1798 nach Hohenberg versetzt worden, nachdem er einige Zeit als Forst-Offiziant in Weidenberg und Gefrees gearbeitet hatte. Sein Dienstsitz mit Wohnung befindet sich nun im Schloss. Johann Ludwig Ernst Reuss wurde am 25.09.1758 in Rosenhammer/Weidenberg geboren als Sohn des Hochfürstl: Brandenb: Flößverwalter Johann Leonhard Reiß,(*1725 zu Weidenberg)…

  • Die Friedensfeier am 12. März 1871

    An der Abzweigung der Straße nach Fischern, gegenüber dem Gebäude der ehemaligen Sparkasse, steht ein mächtiger Eichenbaum, die sogenannte Friedenseiche. Sie erinnert an die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, in deren Folge die Sparkasse 1875 gegründet wurde. Der Baum ist wenige Jahre zuvor aus Anlass des siegreich beendeten Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 gepflanzt worden. Im Hohenberger…

  • Das Eisenbahnprojekt Thiersheim – Hohenberg – Liebenstein – Franzensbad

    Nachdem dieses Projekt bereits 1912 schon einmal in Planung war, durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges aber eingestellt wurde, ließ eine Notiz im „Selber Tagblatt“ vom 3. März 1925 aufmerken. Die Zeitung schreibt unter der Überschrift: „Neues Bahnprojekt. Am Sonntag den 22. Februar 1925, fand in Hohenberg an der Eger eine Interessentenversammlung statt, bei welcher Vertreter von…

  • Die geplante Reichsautobahn Bayreuth/Karlsbad 1938

    Teilstück: Hohenberg – HartenbergIm Oktober 1938 wurde mit den Vorarbeiten zum Bau der Reichsautobahn – Bauabschnitt Hohenberg – Hartenberg – begonnen. Die geplante Trasse verlief von Kothigenbibersbach herkommend – am Weidighaus (Bie´haus) vorbei – südlich von Hohenberg das Weißenbachtal entlang – nordwestlich von Fischern die Eger in einer Bogenbrücke überspannend – nördlich von Markhausen –…

  • Die ehemalige Baracke am Ortsende der Stadt Hohenberg

    Ende 1940 werden auf dem südlichen Firmengelände der C.M.Hutschenreuther AG, Hohenberg a.d.Eger Holzbaracken als Unterkünfte für kriegsgefangene, französische Soldaten errichtet. Später kommen noch Polen und Russen hinzu, die als Zwangsarbeiter hier zum Teil untergebracht werden. Ein vorhandenes Verzeichnis listet 23 polnische Personen namentlich auf, die am 9. Und 11. Dezember 1942 der Porzellanfabrik als Arbeitskräfte…